Über mich

Ein Bild von mir – wie meistens – gut gelaunt

Ich interessierte mich schon sehr lange für die Feldenkrais-Methode und hatte auch einige Wochenendkurse bei Angelika Kitt besucht, alle mir bekannten Bücher von Moshé Feldenkrais gelesen (die meisten mehrmals), als sich im Herbst 1998 unerwartet die Möglichkeit ergab, die Methode dann doch noch »richtig« zu erlernen.

Von Oktober 1999 bis Juli 2003 habe ich dann die vierjährige Ausbildung zum Feldenkrais-Lehrer gemacht und mit dem international anerkannten Diplom der International Feldenkrais Föderation (IFF) abgeschlossen. Unsere Ausbildung stand unter der pädagogischen Leitung von Dr. Mark Reese und zusammen mit gut 60 anderen Neugierigen habe ich bei ihm und den Trainern Jeremy Krauss, Linda Delman, Mara Dela Ponte, Donna Ray, Paul Newton, Ted Presland, Dr. Ingrid Wilzcek, François Combeau sowie den Assistant Trainern Iris Urbassek, Gisela Gosger und Günther Bisges die Feldenkrais-Methode »gelernt«.

In den ersten fünf Jahren nach meiner Ausbildung konnte ich reichlich Erfahrung in der praktischen Arbeit mit der Feldenkrais-Methode sammeln. Ich baute meine Praxis auf, gab Einzelstunden in Funktionaler Integration und unterrichtete unterschiedlich große Gruppen in Bewusstheit durch Bewegung in fortlaufenden Kursen und Workshops. Das lief ganz gut, doch ich wollte noch tiefer in die Methode eindringen. Im Mai 2008 ergab sich hierzu die Gelegenheit, als Paul Newton mich einlud, als Experienced Practitioner in der dritten München City Feldenkrais-Ausbildung zu arbeiten.

Die Rolle des Experienced Practitioner erlaubt es, einerseits, die Ausbildung noch einmal mitzumachen, zugleich aber auch die Studenten der Ausbildung zu begleiten und zu unterstützen. Ein wichtiger Teil hiervon ist, dass man täglich einer Studentin oder einem Studenten eine Einzelstunde in Funktionaler Integration gibt und auf diese Weise viel supervidierte Praxis in Funktionaler Integration erhält. Und da die StudentInnen sich auch weiterentwickeln und ihr Verständnis der Methode entwickeln, werden die Fragen und Themen in den Einzelstunden nicht nur anspruchsvoller, sondern es entsteht auch zunehmend ein Dialog zwischen den angehenden KollegInnen und den Experienced Practitionern.

Am deutlichsten wurde mir, was ich selbst während der München-III-Ausbildung gelernt hatte, als ich eher zufällig die ersten 10 Tage der nachfolgenden München-IV-Ausbildung im Oktober 2011 begleitete. Daher entschied ich mich, auch diese Ausbildung als Experienced Practitioner zu begleiten und so konnte ich in den acht Jahren von Mai 2008 bis April 2016 zusammen und gemeinsam mit Trainern, Assistant Trainern anderen Experienced Practitionern und den Studentinnen und Studenten der Ausbildungen wachsen, lernen, mein Verständnis und Begreifen der Feldenkrais-Methode vertiefen und andere in all dem unterstützen.

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Ich bin Mitglied im Feldenkrais-Verband Deutschland e.V. (FVD) und war von März 2009 im Vorstand und von Mai 2010 bis Feburar 2013 Zweiter Vorsitzender des Verbandes. 

Außerdem darf ich mich als »zertifizierter Feldenkrais Practitioner FVD®« bezeichnen. Diese Zertifizierung können Feldenkrais-Lehrer vom Feldenkrais-Verband Deutschland erwerben, die sich zur Einhaltung besonderer Qualitätsstandards verpflichten und sich regelmäßig weiterbilden. Die Zertifizierung muss alle zwei Jahre erneuert werden.