Schön, dass Sie meine Webseiten gefunden haben!

Hier finden Sie Informationen zur Feldenkrais-Methode, über mich und zu meinem Feldenkrais-Unterricht. Mein Name ist Claus-Jürgen Kocka. Ich biete seit 2003 in eigener Praxis Einzel- und Gruppenstunden an und bin lizensierter Feldenkrais Practitioner FVD®. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht oder Ihren Anruf!


Möchten Sie sich gerne besser bewegen können?

Vermutlich bewegen Sie sich im Moment gerade nicht allzuviel, sondern Sie bewegen sich hauptsächlich geistig fort. Vielleicht sitzen oder stehen Sie auch, schließlich haben Sie meine Seiten im Internet gefunden. Sehr schön!

Wenn wir die Zeit nur ein wenig zurückdrehen, dann saß einer unserer gemeinsamen Vorfahren an einem Platz wie dem auf dem Foto unten und sah hinunter in die Serengeti.

Blick in die Serengeti © Wikipedia Commons

Landschaften wie diese waren der Lebensraum, an den sich unsere Vorfahren optimal angepasst haben.


Ich war bisher noch nicht in der Serengeti, aber ich frage mich oft: Wie ist es uns als Spezies gelungen, in so kurzer Zeit so viel zu lernen, dass wir uns ausgehend von den Savannen und Wäldern Afrikas in kürzester Zeit über die ganze Erde ausbreiten und sie uns zu unserer Welt nach unserem Bild formen konnten?

Die Antwort findet sich einerseits in unserem Gehirn, in seiner Struktur und seiner Funktionsweise begründet, andererseits aber auch in der Art und Weise, wie wir es gebrauchen. Und damit sind wir bei der Feldenkrais-Methode und ihrem Begründer. 

Kennengelernt habe ich die Feldenkrais-Methode vor über 30 Jahren durch Dr. Moshé Feldenkrais selbst, genauer gesagt durch sein Buch Bewusstheit durch Bewegung. Ich stand im Laden und las den ersten Satz:

»Wir handeln nach dem Bild, das wir uns von uns machen.«

Ich besitze das Buch noch immer und habe es bestimmt schon zehnmal gelesen — aber es fasziniert mich immer noch wie am ersten Tag. Denn jedes Mal wieder hilft es mir neue und noch treffendere Antworten auf die Frage zu finden, die mich damals als jungen Mann schon beschäftigte: 

Was können wir selbst tun, um unser Leben zu verbessern, es besser nach unseren ureigensten Wünschen, Vorstellungen und Träumen zu gestalten?


Noch einmal kurz zurück zu dem oben zitierten ersten Satz in Moshé Feldenkrais’ Buch Bewusstheit durch Bewegung. Was meint er mit dem Bild? Ich habe dazu eine kleine Slideshow erstellt, die  eine Möglichkeit ist, sichtbar zu machen, was damit gemeint sein könnte.  

HF_Punktieren_Step_1_B1012HF_Punktieren_Step_2_B1012HF_Punktieren_Step_3_B1012HF_003_B1012

Dieses Bild wird immer klarer und deutlicher


Dieses Bild hat jedoch einen Fehler, denn es enthält von Anfang an alle Teile des vollständigen Bilds (woraus ich es ja hergestellt habe). Doch was ist, wenn Ihnen Teile Ihres Bilds von sich unbekannt sind? Wie könnten Sie tun, wozu Sie im Stande sind, wenn Sie gar nicht wissen, wozu?

Feldenkrais war davon überzeugt, dass das für die meisten von uns gilt. Er drückte das so aus: 

»Ich glaube, dass die latenten Fähigkeiten eines jeden von uns beträchtlich größer sind als die, mit denen wir leben. Dass sie latent geblieben sind, rührt von unserem Mangel an Bewusstheit her, den wir unwillkürlich hinnehmen.«

Die Entdeckung des Selbstverständlichen, Suhrkamp Verlag, 1987, S. 143

Diese latenten Fähigkeiten zu erschließen, ist für mich mit das wichtigste Ziel der Feldenkrais-Methode. Aber wie kann man sich etwas erschließen, von dem man gar nicht weiß, dass es einem möglich ist? Durch systematisches Ausprobieren und Erforschen! Und das passiert in jeder Feldenkrais-Stunde!

Meine Aufgabe ist es, Sie dabei zu unterstützen, Ihre ureigensten Wege und Lösungen zu finden. Ich sehe mich daher nicht als Lehrer (obwohl ich mich der Einfachheit so nennen lasse), sondern eher als Ihr Begleiter, der Sie bei der Entdeckung Ihrer selbst kundig unterstützen kann. Dazu möchte ich noch einmal Moshé Feldenkrais zitieren:

Sich selbst zu erkennen, scheint mir das Wichtigste, was ein Mensch für sich tun kann. Aber wie kann man sich erkennen? Indem man lernt zu tun, nicht wie man „sollte“, sondern wie es einem selbst gemäß ist. 

Wenn Sie das auch interessiert, dann herzlich Willkommen zur be-WEG-ten Erforschung des Möglichen und des (vermeintlich) Unmöglichen! Dann freue ich mich auf unser gemeinsames Erforschen des Unbekannten, das Möglich-werden-lassen des für Unmöglich-gehaltenen und nicht zuletzt das Entdecken des Selbstverständlichen. 

Ihr Reisebegleiter Claus-Jürgen Kocka


Ein paar Worte zu mir

Ich bin studierter Musikpädagoge und Anglist, spiele seit vierzig Jahren Klavier und praktiziere seit 33 Jahren Aikido. Meine Ausbildung zum Feldenkrais-Pädagogen habe ich von 1999 bis 2003 unter der Leitung von Dr. Mark Reese absolviert. 2011 erhielt ich die Lizenz zum Unterrichten von Gruppen und Einzelpersonen in Bewusstheit durch Bewegung und seit 2003 darf ich auch Einzelstunden in Funktionale Integration geben. Seither unterrichte ich Feldenkrais in eigener Praxis.

Daneben gebe ich noch Klavierunterricht und unterrichte seit 25 Jahren Aikido in verschiedenen Dojos (Übungsstätten) in Bayern.

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